Evangelische Kirchengemeinde Stieghorst-Hillegossen · Reichenberger Str. 7 · 33605 Bielefeld
Gemeindebüro: Alexandra Hettwer · Tel. 0521 20 04 42 · BI-KG-Stieghorst-Hillegossen@ekvw.de
Bürozeiten: Mo · Mi · Fr | 9.00 -13.00 Uhr · Do | 15.00 - 18.00 Uhr || Bankverbindung: Sparkasse Bielefeld IBAN DE95 4805 0161 0070 5109 79
Kirchliche Jugend
Stay & Pray · 02.04. bis 03.04.26
Kirche und im Gemeindehaus Stieghorst.
18.00 Uhr Gottesdienst
Im Anschluss machen wir gemeinsam mit Spiel, Spaß, Action, kreativen Angeboten und Andachten die Nacht durch. ab ca. 13 Jahren.
Anmeldung erbeten.
Bei Fragen:
evjubi.region.so@kirche-Bielefeld.de
Gemeinsam beim Frühstück
Do., 19.03.· 16.04. · 21.05. · jeweils 9.30 Uhr
Gemeindehaus Stieghorst · Anmeldung bis Freitag vor dem Frühstück im Gemeindebüro:
bi-kg-stieghorst-hillegossen@ekvw.de oder Tel. 0521.200442
Neue Chorprojekte 2026
Mehr Infos hier
Regionalisierung
Siehe, ich mache alles neu!?
Die Jahreslosung 2026 macht in manchen Zusammenhängen Hoffnung und Mut. Aber gleich alles ändern und neu machen? Das klingt auch radikal und ein wenig beängstigend. Mit Blick auf die Gemeindeleben in unserer Region ist es nicht das Ziel, alles neu zu machen. Aber wir müssen uns den Herausforderungen stellen, die die aktuellen und absehbaren Bedingungen mit sich bringen.
Die Herausforderungen
In allen Bereichen des Personals (Pfarrpersonen, Kirchenmusik, Verwaltung,…) sehen wir deutlich, dass Ruhestände bevorstehen. Die entstehenden Lücken werden nicht durch neues Personal „aufgefüllt“. Das Personal, das bleibt, kann nicht die vollumfängliche Arbeit übernehmen. Beispiel: Wo früher in der jetzigen Region „Südost“ insgesamt wesentlich mehr Pfarrpersonen gearbeitet haben, werden es 2035 3-5 sein. Anders als es bisher üblich war, gibt es nicht mehr eine Pfarrperson pro Kirchturm.
Gleichzeitig wird unsere Haupteinnahmequelle kleiner: die Kirchensteuereinnahmen. Auch hier wird dementsprechend absehbar, dass Personal und Gebäude schwerer zu erhalten sein werden.
Warum muss sich jetzt etwas verändern?
Es ist nicht möglich, alles so zu behalten, wie es war. Weniger Hauptamtliche können nicht aufrechterhalten, was früher war; dafür fehlt Arbeitszeit und -kraft. Wenn wir jetzt anstehende Ruhestände und die finanzielle Entwicklung nicht beachten, wenn wir nicht beginnen, Lösungen für unsere Gemeinden finden, gehen wir unvorbereitet auf diese Situationen zu. So würde einiges gegen die Wand fahren. Wenn wir das aber tun, liegen darin Chancen, zukünftig weiterhin unseren Glauben in Gemeinschaft zu leben und einen Unterschied im Leben der Menschen zu machen. Ja, manches wird anders, manches wird neu, von manchem müssen wir uns verabschieden. Doch: Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
Was neu wird: regionale Zusammenarbeit
Wir, die Gemeinden Altenhagen-Milse, Apostel, Brake, Heepen-Oldentrup, Markus, Stieghorst-Hillegossen und Ubbedissen-Lämershagen, sind als Region „Süd-Ost“ gemeinsam unterwegs. Das bedeutet, dass wir zusammenarbeiten werden. Besonders mit Blick auf das Personal schauen wir, welche Stellen wir haben und wo wir sie in der Region sinnvoll und nachhaltig einsetzen. Beispiel: Die Beerdigungsdienste für die Gemeinde Ubbedissen-Lämershagen sind auf das pastorale Team aufgeteilt (Beerdigungswochen). Ein weiteres Beispiel: Altenhagen-Milse und Brake haben ein gemeinsames Gemeindebüro.
Was bleiben kann oder: Gibt es jetzt nur noch einen einzigen Seniorenkreis, für den ich quer durch die Region fahren muss?
Nein! Solange es Orte zum Treffen und Menschen gibt, die die Kreise organisieren, finden diese wie gewohnt statt. Beispiel: Der Frühstückskreis Brake wird von einem ehrenamtlichen Team geführt und findet weiterhin dort statt. Das pastorale Personal steht zur Verfügung, wenn beispielsweise Andachten gewünscht sind.
Was sich ändern darf oder: Wenn es weniger hauptamtliches Personal gibt, müssen dann Ehrenamtliche alles machen?
Wenn es Ehrenamtliche gibt, die Spaß, Zeit und Motivation dafür mitbringen, ob kurzzeitig oder fast ein Leben lang – gerne! Eine Pfarrperson allein kann nicht das Gemeindeleben tragen – das konnten sie noch nie. Gemeinde lebt von Menschen, die sich beteiligen. Dazu gehört dann, dass sie das nötige Know-How bekommen und begleitet werden. Beispiele sind Besuchsdienstkreise oder Gottesdienste in unserer Region, die von Ehrenamtlichen ohne Beteiligung einer Pfarrperson gestaltet oder geleitet werden.
Genau wie beim hauptamtlichen Personal gilt: niemand soll sich überlasten. Das bedeutet: Wir tun, was Zeit und Kraft ermöglichen. Da kann Neues entstehen, aber auch manches liegen bleiben. Wenn alle, die in den Gemeinden aktiv sind, dauerhaft an der Überlastungsgrenze sind, dann wird über kurz oder lang vieles zusammenbrechen.
Wer entscheidet über Veränderungen oder: Was passiert mit den Presbyterien?
Presbyterien leiten die Kirchengemeinde. Die Gemeindeglieder schlagen ihre Mitglieder vor und wählen sie. Aktuell haben wir sieben Presbyterien in unserer Region, die Beschlüsse fassen, und seit Mitte 2025 die sog. Steuerungsgruppe für die Region. Aus jeder Gemeinde der Region wurde eine Person dorthin entsandt. Die Steuerungsgruppe ist kein Entscheidungsgremium, sondern entlastet die Presbyterien: Hier werden die Arbeitsfelder besprochen, zu denen sich Arbeitskreise treffen, die an regionalen Konzepten arbeiten. Die Gemeinden befinden sich darüber hinaus im Austausch, wie die Zusammenarbeit zukünftig geleitet werden soll.
Der Weg, der vor uns liegt, ist unklar. Manche Wegmarke können wir bereits sehen und wir arbeiten daran, sie zu erreichen. Manche Fragen können wir zum aktuellen Stand gut beantworten, andere bleiben offen. Für uns alle ist das eine herausfordernde Situation. Unsere Gemeinden liegen uns am Herzen. Und gemeinsam finden wir heraus, wie wir Gemeinde sein werden; neu, anders, vertraut. All das, was auch an Gutem vor uns liegt – und es wird gut werden! – finden wir nur heraus, wenn wir den Weg gehen.
Ich habe Fragen, an wen wende ich mich?
Für Fragen steht der Vorsitzende der Steuerungsgruppe, Pfarrer Sebastian Stussig (sebastian.stussig@kirche-bielefeldoder 0171/2950055), zur Verfügung.
Einführung in die
Regionale Pfarrstelle
Am 1. Februar ist Alexandra Hinsel von Superintendent Bald in eine kreiskirchliche Pfarrstelle eingeführt worden, in der sie Aufgaben in unserer Region Süd-Ost übernehmen wird.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit wird die Konfi-Arbeit in unserer Region sein in guter Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit unserer Region. Und sie wird weiter pfarramtliche Aufgaben in Stieghorst und der Region übernehmen. Wir wünschen Ihr Gottes Segen für diese neue und zum Teil gewohnte Arbeit. Mit ihren vielfältigen Begabungen ist sie die Richtige für diese besonderen Aufgaben.
Kirchliche Jugend im Osten Bielefelds
Bei Fragen melden Sie sich gerne:
Evjubi.Region.SO@kirche-bielefeld.de